Technik

Verschiedene Tricks und Infos zur Technik
Sonntag, 20. Dezember 2009

Die Slack Banana ist ausgezeichnet um Slacklines zu befestigen. Einzige Schwierigkeit ist die Verbindung zwischen Banana und dem Fixpunkt (Kettenzug, Flaschenzug, Rundschlinge). Daher habe ich vor einiger Zeit von der Seilerei meines Vertrauens Rundschlingen in mit einer Länge von 25 cm und einer Nennlast von 2 to produzieren lassen.

Mittlerweile ist die zweite Lieferung da, diesmal sind die Schlingen absichtlich 5 cm kürzer, außerdem sind neben den Schlingen mit 2 to Nennlast noch welche mit 3 to hinzugekommen. Allen ist Gemein, dass der Mantel etwas enger genäht ist um nicht die Innenbreite von 26 mm der Banana zu überschreiten.

 

Verschiedenste Varianten der Schlingen für die Banana

So wird die Schlinge in der Banana befestigt.

 

Sonntag, 20. Dezember 2009

Seit einiger Zeit gibt es einen Highline Guide von Michi Aschaber.

Er selbst schreibt dazu:

Der Guide ist nicht als eine Bibel zu verstehen. Er soll lediglich die Highline, die wir in Frankreich aufbauten, beschreiben und kritisch beleuchten. Darüber hinaus soll dieser Guide zur Diskussion anregen, um gemeinsam einen weg zum sicheren Highlinen zu finden. Es werden auch einige Materialtests zur Hintergrundinformation angegeben.

Download am besten direkt über seine Seite.

 

Dienstag, 27. Oktober 2009

Seit letzter Woche bin ich stolzer Besitzer einer Slack Banane. Die Banane wird dazu verwendet um das Band am Fixpunkt zu befestigen, hat also prinzipiell die selbe Aufgabe wie ein Linelocker. Gegenüber  dem Linelocker bietet Sie aber einige Vorteile:

  • Geringere Reduzierung der Bruchlast des Bandes

  • Geringere Beschädigungen / Abnutzungen am Band

  • Vorspannen ist möglich

Testweiße habe ich erstmal eine Banane besorgt und die musste natürlich gleich getestet werden. Letzten Sonntag beim Slacken im Englischen Garten in München wars soweit.

Die Banane im Einsatz

Das Handling ist genial: Die Wickeltechnik einfach und schnell zu verstehen, die Möglichkeit das Band über die Slack Banane vorzuspannen hat uns die Arbeit erspart den Flaschenzug zu verlängern und am Band sind nicht wirklich Abnutzungserscheinungen zu sehen.
Schade ist, dass keine doppelt umgenähte Schlaufe dabei ist um die Banane mit dem Fixpunkt zu verbinden. Da die hier gezeigte Lösung mit einem Band einer Langhebelratsche nicht perfekt ist, bin ich derzeit mit einer Seilerei aus der Gegend in Kontakt, dass ich hier das perfekte Bindeglied bekomme.

Die Banane hab ich im Internet bei slack.fr gesehen, gekauft habe ich sie aber bei Matthias. Michi Aschaber hat einige Tests mit der Banane durchgeführt und diese bei ScribD veröffentlicht. Die Tests beziehen sich auf die erste Version der Banane, die hier gestetete ist bereits Version 2. Im slackliner.at Forum gibt es einen Thread zur Banane in der unter anderem erwähnt wird, dass sich die Muttern lösen können. Es sei hier also nochmal darauf hingewiesen, dass während des Spannvorgangs alle Elemente im System mehrfach geprüft werden.

Die Bruchlast der Banane ist mit 6t angegeben. Der Bereich in dem das Band geführt wird ist 26 mm Breit, also nicht für breitere Lines geeignet. Mit einem kleinem Umbau sollte man aber auch ohne Probleme breitere Bänder durch bekommen.
Im Bild ist in der Banana das White Magic Band von Landcruising. Beim nächsten mal möchte ich auf jeden Fall mein deutlich dickeres Band von Slackstar damit testen.

Bilder vom Slacken im Englischen Garten sind in der Galerie zu finden.

 

 

Donnerstag, 09. Juli 2009

Heute habe ich eine Slackline in einer Sporthalle aufgebaut, leider gibt es mangels Fotoapparat keine Bilder, werde aber versuchen demnächst Zeichnungen anzufertigen.

Die beiden Fixpunkt an denen die Gurte befestigt wurden waren die Metallstempen die normalerweiße für das Volleyballnetz verwendet werden (Update: Die Reckpfosten sind besser geeignet, da sie meist verriegelbar sind, also nich so leicht aus dem Boden gezogen werden können). Um den Zug auf die Stempen möglichst gering zu halten haben wir im Abstand von ca. 0,5 Metern einen der breiten Kästen (deutlich höhenreduziert, man kann da die Teile ja wunderbar rausnehmen) gestellt. Nicht vergessen die Kästen auf ihre Füße zu stellen, auf den Räden stehen die nicht stabil!
Dann wird einfach die Line von den Fixpunkten über die Kästen geführt, ein A-Frame für die Halle sozusagen. Die Gurte sind an den Stempen möglichst weit unten angebracht um den Hebel klein zu halten.

Das ganze ist weitaus sinnvoller als andere Techniken die ich in Hallen schon gesehen habe (zwischen Sproßenwänden, Badmintonnetzhalterung etc.)

Update: Lukas hat mir gerade ein paar sehr interessante Links zu dem Thema geschickt die ich niemandem vorenthalten möchte. Hier wird detailliert der Aufbau in Hallen vom Turnverband beschrieben.

http://www.turnverband-bayern.de/427.html

Hier wird im Allgemeinen auf das Slacken eingegangen:

http://www.turnverband-bayern.de/453.html

Update 2: Heute haben wir erstmas in der Halle des BSZ Rießstraße an den Verankerungen für das Hochreck eine Line befestigt. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass die Line so steil zum Kasten führt, dass Sie nicht am Hallenboden anliegt, da es sonst zu Beschädigungen des Bodens kommen kann.